Worauf sollte man bei elektronischer Zutrittskontrolle achten?
Lesedauer: 9 – 14 Minuten
Interview mit Robert Mittermeier, Geschäftsführer der Mittermeier Sicherheitstechnik GmbH
Wer im Stadion, am Skilift, in Firmengebäuden oder Produktionsstätten vorankommen möchte, sieht sich meist mit einer dieser Vorrichtungen konfrontiert: ein elektronisches Zutrittssystem, das Transponder liest, Berechtigungen prüft und den Zutritt zu einem Objekt steuert.
Im öffentlichen und professionellen Bereich ist die Zutrittssteuerung 2026 überall: der Gesetzgeber pocht auf mehr Resilienz auch in der Privatwirtschaft und fordert die Umsetzung der Vorgaben von NIS-2, DORA und KRITIS-Dachgesetz im Ernstfall per Bußgeld ein. Auf der Münchner Sicherheits-expo 2026 machten Aussteller zum Thema Zutritts- und Schließsysteme knapp ein Drittel der 124 Stände aus. Was der wirkliche Grund für das Interesse ist und warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um technologisch nachzurüsten – darüber sprechen wir mit unserem Experten Robert Mittermeier.

Robert Mittermeier durchlief alle Stationen der Sicherheitstechnik von Technik bis Planung und Vertrieb. Als Geschäftsführer von Mittermeier Sicherheitstechnik teilt er sein Fach- und Planungswissen zum Thema Zutrittssteuerung.
Inhaltsverzeichnis
Hallo Robert! Schließtechnik war schon immer ein zentraler Bestandteil der Objektsicherheit: klassische mechanische Schlösser und Riegel können bis in die römische Antike nachgewiesen werden. Aber wie ist es heute? Was versteht man unter einer Zutrittskontrolle und worin unterscheidet sie sich von einer klassischen Schließanlage?
Robert Mittermeier (RM): Jede Schließanlage erfüllt zunächst dieselbe Aufgabe: Sie regelt, wer Zutritt zu einem Gebäude oder einem bestimmten Bereich erhält. Bei einer klassischen mechanischen Schließanlage geschieht das, wie über Jahrhunderte bewährt, über Schlüssel und Schließzylinder. Eine moderne Zutrittskontrolle erweitert dieses Prinzip jedoch erheblich: Hier lassen sich Zutrittsberechtigungen individuell steuern. Beispielsweise kann ein Mitarbeiter während seiner Arbeitszeit Zugang zu bestimmten Bereichen haben, während externe Dienstleister nur an festgelegten Tagen oder innerhalb definierter Zeitfenster Zutritt erhalten. So kann ich meine Zutrittssteuerung meiner Organisation und meinen Prozessen anpassen.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht in der Verwaltung der Zutrittsberechtigungen. Verliert ein Mitarbeiter einen mechanischen Schlüssel, entsteht häufig ein erheblicher organisatorischer und finanzieller Aufwand. Je nach Sicherheitskonzept müssen einzelne Zylinder oder sogar größere Bereiche einer Schließanlage ausgetauscht werden. Bei einem elektronischen Schließsystem genügt es dagegen meist, die betreffende Berechtigung innerhalb weniger Sekunden zu sperren und dem Mitarbeiter ein neues Zutrittsmedium zuzuweisen. Das erhöht die Sicherheit erheblich und reduziert gleichzeitig die Folgekosten.
Elektronische Zutrittskontrollen und digitale Schließsysteme konnten auch auf der diesjährigen Sicherheitsexpo in München sehr starken Andrang verzeichnen. Warum interessiert das so viele Unternehmen?
RM: Unternehmen haben sich in den letzten Jahren organisatorisch stark verändert: Arbeitsmodelle sind flexibler geworden, Standorte werden erweitert, Mitarbeitende wechseln häufiger ihre Aufgaben und externe Dienstleister gehören heute zum Unternehmensalltag. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit deutlich gestiegen. Was sich ebenfalls verändert hat, ist das Investitionsverhalten vieler Unternehmen. Früher wurde häufig nach einem einzelnen Produkt gefragt. Heute erleben wir deutlich öfter, dass Kunden zunächst über ihre Prozesse sprechen möchten. Sie möchten wissen, welche Lösung langfristig sinnvoll ist und welche Möglichkeiten sie auch in einigen Jahren noch haben.
Dabei beobachten wir eine Entwicklung, die ich persönlich sehr begrüße: Unternehmen beschäftigen sich heute wesentlich intensiver mit dem Thema Sicherheit als noch vor einigen Jahren.
Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um den Schutz vor Einbruch. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen, Werte, Informationen und Betriebsabläufe dauerhaft geschützt werden können. Früher lag der Fokus mehr darauf, wie man eine Tür sicher verschließt. Die physische Sicherheit ist inzwischen optimiert, heute geht es vielmehr darum, den Zutritt zu Gebäuden und sensiblen Bereichen intelligent zu organisieren. An diesem Punkt sprechen wir nicht mehr über einzelne Schließzylinder oder Transponder. Dann sprechen wir über Organisation. Wer darf wohin? Zu welchen Zeiten? Wer erhält temporären Zutritt? Und wie lassen sich Berechtigungen schnell an neue Situationen anpassen?
„Unternehmen beschäftigen sich heute wesentlich intensiver mit dem Thema Sicherheit als vor einigen Jahren.“

Auszug aus dem Sicherheitsmonitor 2025*: Für mehr als 70 Prozent aller befragten Unternehmen ist mindestens ein Sicherheitstechnik-Thema relevant. Schließsysteme sind dabei übrigens auf Platz 2.
- Der jährliche Sicherheitsmonitor VDMA, der VdS Schadenverhütung GmbH und der Security Essen, ist mit über 1000 befragten Unternehmen eine der größten und relevantesten Studien zu Sicherheitstechnik in Deutschland.
Die Anforderungen in Unternehmen haben sich während der Corona-Pandemie also stark entwickelt. Heute geht es darum, Systeme und Objekte digital und physisch besser abzusichern. Was hat sich dadurch in den letzten Jahren auf dem deutschen Markt verändert?
RM: Die Entwicklung war aus meiner Sicht nochmal enorm. Vor einigen Jahren standen bei vielen Projekten vor allem Komfort und Organisation im Vordergrund. Heute sprechen wir wesentlich häufiger über Themen wie Cyber-Sicherheit, Compliance, Dokumentation und ganzheitliche Sicherheitskonzepte. Das hängt natürlich auch mit den aktuellen Entwicklungen zusammen. Unternehmen sind stärker digital vernetzt als je zuvor, Produktionsprozesse werden komplexer und gleichzeitig steigt das Bewusstsein dafür, dass Sicherheit nicht an der Firewall endet. Gebäude, IT und organisatorische Abläufe greifen heute viel stärker ineinander als noch vor einigen Jahren. Hinzu kommen neue gesetzliche und regulatorische Anforderungen.
Begriffe wie NIS-2, DORA oder der Schutz Kritischer Infrastrukturen tauchen inzwischen regelmäßig in Gesprächen mit Unternehmen auf. Nicht jeder Betrieb ist unmittelbar davon betroffen, aber viele orientieren sich an diesen Anforderungen oder werden durch ihre Auftraggeber dazu angehalten, entsprechende Sicherheits-standards umzusetzen. Dabei geht es genauso um den physischen Schutz von Gebäuden, sensiblen Bereichen, Serverräumen oder Entwicklungsabteilungen. Unternehmen möchten heute nachvollziehen können, wer wann Zutritt hatte, wie Berechtigungen vergeben werden und wie schnell auf Veränderungen reagiert werden kann. Diese Anforderungen lassen sich mit modernen elektronischen Zutrittssystemen deutlich besser erfüllen als mit rein mechanischen Schließanlagen. Denn gute Sicherheit beginnt immer mit einer sorgfältigen Analyse der Anforderungen und nicht mit der Auswahl eines bestimmten Produkts.
Welche Trends beobachten Sie aktuell im Bereich Schließsysteme und wie wird sich der Bereich in den nächsten 5 Jahren verändern?
RM: Ein ganz wesentlicher Trend ist sicherlich die zunehmende Vernetzung. Moderne Sicherheitssysteme arbeiten heute nicht mehr isoliert voneinander. Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Einbruchmeldetechnik und teilweise sogar Gebäudemanagement wachsen immer stärker zusammen. Dadurch entstehen Lösungen, die dem Betreiber einen wesentlich besseren Überblick über seine gesamte Sicherheitsorganisation ermöglichen.
Ein zweiter aktueller Trend ist die steigende Flexibilität und die Forderung nach offenen Systemen. Unternehmen möchten heute Systeme einsetzen, die sich problemlos erweitern und mit anderen Sicherheitslösungen kombinieren lassen. Gerade mittelständische Unternehmen denken heute deutlich langfristiger als früher. Sie investieren nicht mehr nur für den aktuellen Bedarf, sondern möchten eine flexible Lösung, die auch in fünf oder zehn Jahre noch mit ihren Anforderungen wachsen kann. Noch ein Trend sind mobile Identitäten. Neben klassischen Transpondern oder Chipkarten gewinnt das Smartphone als Zutrittsmedium zunehmend an Bedeutung. Für viele Anwender bedeutet das zusätzlichen Komfort, gleichzeitig müssen dabei selbstverständlich höchste Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit erfüllt werden.
Ich bin überzeugt, dass sich elektronische Zutrittskontrolle in den nächsten Jahren weiter zu einem selbstverständlichen Bestandteil moderner Gebäude entwickeln wird. Die Grenzen zwischen Zutrittskontrolle, Gebäudeautomation, Videoüberwachung und IT werden zunehmend verschwimmen. Systeme werden stärker miteinander kommunizieren und Prozesse automatisieren. Das bedarf dann der richtigen Cyber-Security und ein Verständnis der Prozesse dahinter. Je komplexer die Technik wird, desto wichtiger wird ein Partner, der sie verständlich macht und in funktionierende Sicherheitskonzepte übersetzt. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Bedeutung einer qualifizierten Beratung in Zukunft eher zunehmen wird als abnimmt.

Gibt es eine Unternehmensgröße, ab der sich elektronische Zutrittskontrollen besonders lohnen?
Diese Frage lässt sich gar nicht pauschal beantworten. Früher hätte man wahrscheinlich gesagt, dass elektronische Zutrittskontrollen hauptsächlich für größere Unternehmen interessant sind. Heute sehe ich das deutlich differenzierter. Bereits ein kleiner Handwerksbetrieb mit zehn oder fünfzehn Mitarbeitenden kann erheblich von einem elektronischen Schließsystem profitieren.
Sobald mehrere Personen Zutrittsberechtigungen benötigen, Schlüssel verloren gehen können oder externe Dienstleister regelmäßig Zugang erhalten, entstehen organisatorische Abläufe, die sich elektronisch wesentlich einfacher abbilden lassen. Natürlich steigen die Vorteile mit zunehmender Unternehmensgröße. Je mehr Mitarbeiter, Gebäude oder Standorte verwaltet werden müssen, desto größer wird der Nutzen einer professionellen Zutrittsorganisation.
Dabei sollte die Entscheidung allerdings niemals ausschließlich von der Unternehmensgröße abhängig gemacht werden.
„Wie arbeitet das Unternehmen Welche Bereiche sind besonders sensibel? Welche Abläufe müssen berücksichtigt werden? Welche Erweiterungen sind in den kommenden Jahren geplant? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, beginnen wir mit der Auswahl der geeigneten technischen Lösung.„
Genau darin unterscheiden wir uns vielleicht von einer rein produktorientierten Betrachtung. Wir möchten unseren Kunden keine möglichst umfangreiche Technik verkaufen. Unser Ziel ist vielmehr, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die wirtschaftlich sinnvoll ist, die täglichen Abläufe unterstützt und langfristig zuverlässig funktioniert. Denn am Ende entscheidet nicht die Anzahl der elektronischen Zylinder oder Leser über den Erfolg eines Projektes. Entscheidend ist, ob das gesamte Sicherheitskonzept den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird. Und genau das ist unser Anspruch bei jeder Planung.
Welche Bedenken haben Kunden bei einer Investition in so ein Schließsystem?
Bedenken sind eine normale Reaktion und ehrlich gesagt sogar nachvollziehbar. Jede Investition sollte gut überlegt sein – insbesondere dann, wenn sie die Sicherheitsinfrastruktur eines Unternehmens betrifft. Deshalb sprechen wir mit unseren Kunden zunächst gar nicht über Preise oder Produkte, sondern über ihre Ziele: Wie arbeitet das Unternehmen? Welche Bereiche benötigen besonderen Schutz? Wie entwickeln sich Personalstruktur und Organisation? Welche Erweiterungen sind geplant? Erst wenn wir diese Fragen gemeinsam beantwortet haben, gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, das den heutigen Anforderungen entspricht und gleichzeitig genügend Reserven für zukünftige Entwicklungen bietet.
Häufig zeigt sich bei Analyse der RoI – Potenziale, dass die Betrachtung der reinen Anschaffungskosten zu kurz greift.
Ein elektronisches Zutrittssystem verursacht selbstverständlich zunächst Investitionskosten. Gleichzeitig reduziert es aber viele laufende Aufwände. Verlorene Schlüssel, organisatorische Änderungen, neue Mitarbeiter oder externe Dienstleister: bei einer klassischen Schließanlage entstehen dadurch häufig Kosten, die im ersten Moment gar nicht sichtbar sind. Schlüssel müssen dokumentiert, nachbestellt oder Schließzylinder ausgetauscht werden. Mit einem elektronischen System lassen sich viele dieser Prozesse innerhalb weniger Minuten erledigen. Das spart Zeit, erhöht die Sicherheit und reduziert langfristig den administrativen Aufwand erheblich.
Bei allen Vorteilen bleibt immer die Sorge, sich ein kompliziertes System anzuschaffen, dass irgendwann nicht mehr weiterentwickelt und dann zum Artefakt wird. Das heißt ein technologisches Überbleibsel, dessen Funktion niemand mehr genau kennt und für das es keine Ersatzteile mehr gibt. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich keine überdimensionierten Lösungen. Eine moderne Zutrittssteuerung lässt sich Schritt für Schritt erweitern. Neue Türen, weitere Gebäude oder zusätzliche Standorte können später integriert werden, ohne dass das gesamte System ersetzt werden muss.

Welche Fehler beobachtest Du bei der Planung von Zutrittskontrollsystemen am häufigsten?
RM: Der häufigste Fehler besteht aus meiner Sicht darin, zu früh über Produkte zu sprechen. Viele Unternehmen beschäftigen sich zunächst mit elektronischen Schließzylindern, Transpondern oder bestimmten Herstellern. Dabei wurde häufig noch gar nicht definiert, welche Anforderungen überhaupt bestehen.
Deshalb sprechen wir mit unseren Kunden zunächst gar nicht über Preise oder Produkte, sondern über ihre Ziele: Wie arbeitet das Unternehmen? Welche Bereiche benötigen besonderen Schutz? Wie entwickeln sich Personalstruktur und Organisation? Welche Erweiterungen sind geplant? Erst wenn wir diese Fragen gemeinsam beantwortet haben, gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, das den heutigen Anforderungen entspricht und gleichzeitig genügend Reserven für zukünftige Entwicklungen bietet.
Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich den aktuellen Bedarf zu betrachten. Ein Unternehmen entwickelt sich ständig weiter: Neue Mitarbeitende kommen hinzu, Standorte verändern sich, Abteilungen wachsen, Arbeitsabläufe verändern sich. Man kann die genaue Zukunft nicht voraussehen, aber man kann für die eigenen Vorhaben planen.
Ein weiterer Planungsfehler betrifft die Integration. Heute existieren in vielen Unternehmen bereits Alarmanlagen, Videoüberwachung, Brandmeldetechnik oder andere sicherheitstechnische Systeme. Es wäre schade, wenn all diese Lösungen unabhängig voneinander arbeiten würden. Moderne Sicherheitskonzepte leben davon, dass die einzelnen Komponenten sinnvoll miteinander kommunizieren. Dadurch entstehen Mehrwerte, die weit über die eigentliche Zutrittskontrolle hinausgehen.
Und vielleicht noch ein letzter Gedanke: Ich glaube, gute Planung bedeutet vor allem, genau zuzuhören. Jedes Unternehmen arbeitet anders. Deshalb gibt es auch keine Standardlösung. Wir verstehen unsere Aufgabe darin, gemeinsam mit dem Kunden ein Konzept zu entwickeln, das seine Organisation optimal unterstützt. Erst danach beginnt die eigentliche Technik.
Viele Anbieter sprechen heute über digitale Transformation. Welche Rolle spielt die Zutrittskontrolle in diesem Zusammenhang?
Wenn wir über Digitalisierung sprechen, denken die meisten Menschen zunächst an Software, Cloud-Anwendungen oder künstliche Intelligenz. Tatsächlich beginnt Digitalisierung im Unternehmen aber häufig an ganz alltäglichen Prozessen. Die Zutrittsorganisation gehört genau dazu. Ein modernes Unternehmen verändert sich kontinuierlich. Neue Mitarbeitende kommen hinzu, Abteilungen werden umstrukturiert, Projekte entstehen, externe Partner arbeiten zeitweise im Unternehmen oder neue Standorte werden aufgebaut.
All diese Veränderungen müssen sich auch in den Zutrittsberechtigungen widerspiegeln. Früher bedeutete das häufig einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Schlüssel mussten ausgegeben, dokumentiert oder zurückgefordert werden. Heute lassen sich viele dieser Prozesse digital abbilden. Berechtigungen können bei digitalen Schließsystemen innerhalb weniger Minuten angepasst werden. Zeitlich begrenzte Zutritte lassen sich automatisiert vergeben. Standorte können zentral verwaltet werden. Gleichzeitig bleibt jederzeit nachvollziehbar, welche Berechtigungen aktuell vergeben sind. Das schafft nicht nur mehr Sicherheit, es entlastet auch die Verantwortlichen im Unternehmen erheblich.
Abschließend gefragt: Was kannst Du Unternehmen mit auf den Weg geben, die sich erstmals mit moderner Zutrittskontrolle beschäftigen?
Ich würde Unternehmen empfehlen, das Thema nicht ausschließlich als Investition in neue Technik zu betrachten. Eine moderne Zutrittskontrolle ist vor allem eine Investition in bessere Organisation, höhere Sicherheit und langfristige Zukunftsfähigkeit. Mein Rat wäre deshalb, sich zunächst intensiv mit den eigenen Anforderungen auseinanderzusetzen:
Welche Werte sollen geschützt werden? Welche Abläufe lassen sich vereinfachen? Wo bestehen heute organisatorische Herausforderungen? Und welche Entwicklungen sind in den nächsten Jahren zu erwarten?
Aus meiner Sicht zeichnet sich ein gutes Zutrittskonzept dadurch aus, dass es im Alltag nahezu unbemerkt funktioniert. Mitarbeitende können ihrer Arbeit nachgehen, Verantwortliche behalten jederzeit den Überblick und Veränderungen lassen sich schnell und unkompliziert umsetzen. Genau so sollte moderne Sicherheitstechnik funktionieren. Sie beginnt mit dem Verständnis für die Anforderungen unserer Kunden. Erst daraus entsteht ein Sicherheitskonzept, das Technik, Organisation und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander verbindet.
Wenn dieses Konzept stimmt, entsteht eine Lösung, die Menschen unterstützt, Werte schützt und Unternehmen über viele Jahre hinweg zuverlässig begleitet. Genau das verstehen wir unter moderner Sicherheitstechnik. Und genau deshalb sagen wir mit Überzeugung:
„Wir wissen, wie sich Sicherheit anfühlt.“
Über den Experten

Robert Mittermeier lernte das Gewerbe der Sicherheitstechnik vor allem aus Sicht dem Themenkomplex der IT kennen, bevor der Diplom-Ingenieur aus der Informationtsechnologie zurück zum Familienunternehmen Mittermeier Sicherheitstechnik wechselte. Er begleitete als Techniker, Projektleiter und Planer die Entwicklung der Sicherheitstechnik von der analogen zur digitalen Welt und baute über die Zeit ein umfangreiches Netzwerk aus Experten und Fachfirmen auf.
Durch seine Branchenerfahrung und Kontakte ist er laufend „am Puls“ von Trends und Entwicklungen in der Sicherheitstechnik und kennt Fragestellungen zu Projekten nicht nur aus als Errichter und durch Kundenkontakt, sondern auch aus der Perspektive der Geschäftsführung.
Sie stehen vor einem Bauprojekt oder wollen sinnvolle Schließtechnik nachrüsten?
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